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Tanze mit dem Leben
Heil – Sein
Im Herzen des Menschen ist die universelle Liebe lebendig. Von Generation zu Generation wurde dem Menschen beigebracht, sich mehr auf den Verstand mit seinen Programmen, Glaubensmustern und aus Angst entstandenen Verhaltensmustern zu verlassen, als auf sein Herz zu hören. Dies bewirkte zahlreiche Einschränkungen, die sich besonders deutlich in den körperlichen Erkrankungen des Menschen zeigen. Durch ein altes Glaubensmuster hat sich im Menschen die fehlgeleitete Information manifestiert, die besagt, dass Krankheiten erblich bedingt und in den Genen festgelegt sind, jedoch in Wahrheit sind es die Glaubensmuster, gespeichert im Zellgedächtnis des Menschen, die Störungen in Körper, Seele und Geist verursachen. Der derzeitige Bewusstseinswandel auf der Erde unterstützt alle Menschen, die sich von diesen Glaubens- und Verhaltensmustern befreien wollen und ein wahres Interesse haben, tiefer zu schauen. Durch ihre Bereitschaft, diesen alten Muster nicht mehr zu folgen, können neue Lebensenergien im Menschen geweckt werden, die nach und nach zur Heilung führen können.
Eine entspannte Mutter und ein entspannter Vater können die Kinder klar und ebenbürtig begleiten und unterstützen. Kinder führen uns oft an Grenzen, durch die in uns Gefühle und alte Glaubensmuster auftauchen. Sind wir bereit, diese Glaubensmuster zu erkennen und die Gefühle ohne Wertung zu erlauben und anzunehmen, können wir durch die Begegnung mit den Kindern lernen, in ähnlichen Situationen mit ihnen entspannter und liebevoller zu sein. Dieses Zusammenwirken von Eltern und Kind zu erleben und zu würdigen, es mit Liebe und Humor anzunehmen und gemeinsam daran zu wachsen, ohne dem Kind die Schuld zuzuweisen oder es für sein Handeln zu verurteilen oder sogar verändern zu wollen, ist die Grundlage der bewussten Elternschaft.
Berufung / Berufswahl
Von Kindheit an wird dir ein Glaubensmuster übergestülpt, das besagt: "Es muss aus dir etwas werden". Aber du bist bereits das, was du immer warst und auch immer sein wirst und kannst auch gar nichts anderes sein. Durch diese Suggestion: "So, wie du bist, bist du nicht o.k." beginnt ein Weg der Suche, auf dem der Mensch vieles tut, um Anerkennung zu erhalten, durch Beruf, Partnerschaft, Konsumgüter und vieles mehr. Aus dieser Unbewusstheit heraus werden häufig Berufe gewählt, die hohes Ansehen oder viel Geld bringen, aber nicht wirklich Freude machen. Hier beginnt die Falle, die mit einem Glaubensmuster verstrickt ist, das besagt: Ja, ich habe eine Arbeit, die mir keinen Spass macht, aber ich habe genug Geld, das mir die Existenz ermöglicht und mir Ansehen und Anerkennung von Anderen einbringt. Um dies nicht aufzugeben, kämpft der Mensch sich durch das Leben und produziert das Muster: "Ich muss noch mehr tun", weil dem Ego immer noch etwas fehlt. Ein anderes Glaubensmuster kann besagen: "Ich bin in dieser Gesellschaft zu nichts nutze, ich kann mit den Anderen nicht mithalten." Aus Angst vor Ablehnung zieht sich der Mensch weitgehend aus dem Leben zurück und beschränkt sich auf das Mindeste. In dieser neuen Zeit trauen sich mehr und mehr Menschen, "ihr Ding zu machen". Das Geschenk, das in diesem Mut verborgen liegt, ist ein zufriedeneres, freudvolleres und gesünderes Leben. In dieser Zeit des Wandels wird es viele neue Berufe geben, die schon jetzt im Bewusstsein jedes Einzelnen angelegt sind, und nur noch geboren werden wollen. Hier kann jeder Mensch seine Begabung in sich entdecken und das Entdeckte zu einem einzigartigen Beruf machen, der ihn mit Freude erfüllt. Diese Freude ist beständig inspirierend, so dass keine Langeweile aufkommt und immer wieder neu kreative Ideen verwirklicht werden können. Diese Neuorientierung lädt dich dazu ein, die alten Glaubensmuster zu verlassen und das Neue zu entdecken.
Ehrenvolle Partnerschaft
Die Quintessenz einer ehrenvollen Partnerschaft (gleich- oder ungleichgeschlechtlich) ist, dass sie programm- und konzeptfrei gelebt wird und nicht dazu dient, die eigenen Bedürfnisse und die des Partners zu befriedigen. Beide sind bereit, von einander zu lernen und dem anderen seine individuelle Entwicklung zu lassen. Daraus erwächst Wertschätzung und wahres Verstehen. Die befreite Partnerschaft ist durch reine Liebe gesegnet und von Respekt und der Würdigung des Göttlichen im Anderen und in uns selbst getragen. Das Miteinandersein der Partner wird von einer mysteriösen Anziehungskraft bewegt, die sich darin zeigt, dass man in dem Partner immer wieder etwas Fremdes, Neues entdeckt, was das Interesse weckt, sich einander immer wieder neu spielerisch zu nähern.
Weibliche Kraft
Seit Jahrtausenden wurde in der ganzen Welt, außer in Ägypten, die weibliche Kraft unterdrückt. Die Folge davon ist die Trennung vom Sein, die durch Glaubensmuster, wie: eine Frau ist schwach, ist nichts wert uvm. entstanden ist. Dieses Bild von der Frau wurde auf die weibliche Kraft in allem übertragen und da niemand schwach oder nichts wert sein wollte, hat sich der Mensch nach und nach von seiner weiblichen Kraft entfernt. Nur die wahre weibliche Kraft, die im Bewusstsein des Menschen schwingt, ist passiv, empfänglich und fähig, alles wertfrei, bedingungslos zu empfangen, zum Beispiel Gefühle und körperliche Empfindungen, die sich durch dieses Empfangen wandeln können, so dass die Kraft sich im Bewusstsein und im Körper des Menschen potenziert. Diese empfangende und passive Essenz ist die Hingabe an das Leben.
Das konditionierte Bild des Mannes, der sich durchkämpfen muss, hat nichts mit der grundlegenden männlichen Kraft zu tun. In ihr ist die Schwingung einer kriegerischen Essenz, die eine lebendige Spannung in sich birgt, die sich ausgerichtet, klar, geradlinig, durchsetzend, aktiv, entschlossen, aus dem Herzen heraus durch den Menschen (Mann oder Frau) zeigt. Dies zu leben ist nur möglich, wenn die Vorstellungen, wie ein "richtiger Mann" sein sollte, die die wahre männliche Kraft verdecken, erlöst sind. Die kriegerische Essenz in dir ist friedvoll und doch bereit, das Lichtschwert zu nutzen. Sie kennt dessen Wirkung und Kraft, die fähig ist, die Illusionen zu zerschneiden, die fähig ist, Licht ins Dunkel zu bringen, die fähig ist, im Kampf Frieden zu schließen, die fähig ist, in Liebe zu handeln. Ein Diener Gottes ist ein lichtvoller Krieger, den du nur an seiner Liebe erkennst.
Sexualität / Sexualmagie
Sexualität wird von den meisten Menschen als wichtig erachtet, um sich vollständig und erfüllt zu fühlen. So wird aus einem Mangel heraus der Partner zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse benutzt. Ist der Mensch bereitwillig, aus dieser Illusion aufzuwachen, öffnet sich zu gegebener Zeit etwas scheinbar Neues in ihm. Das Neue ist das Alte, das ein Leben lang unterdrückt wurde und jetzt in ihm lebendig fühlbar wird. Die Lebendigkeit entspringt aus dem Entspanntsein des Menschen, in dem eine empfängliche Anziehung für das Leben durch ihn wirkt, das ihm in jedem Moment genau das gibt, was ihn erfüllt und sättigt. Nach und nach, wenn sich dieses Erleben integriert hat, erwächst daraus zunehmend Vertrauen in das Leben, in dem eine Wahrnehmung in dem Menschen schwingt, die immer wieder neu mit umfassender Sensibilität gespeist wird. Hier ist nicht mehr das Ziel: "Sex machen, um zum Höhepunkt zu kommen, um sich besser zu fühlen." Hier durchströmt den Menschen eine wärmende Liebe, in der er den Augenblick einfach genießen kann, in der Zeit und Ziel erlöschen. Hier ist es nicht mehr wichtig, was er tut und wie er es tut, es geschieht einfach. Seine Hingabe an das Leben entfacht zunehmend eine Bereitschaft in seinem Herzen für das Mysterium, das nicht fassbar ist, das in ein magisches Erleben mündet. So wandelt sich Sexualität in Sexualmagie, die transformierend wirkt, die nicht mal eine Berührung benötigt, um das zu erleben, was im Menschen geschieht.
Wahre Liebe ist an niemanden gebunden. Sie erwartet nichts, sie ist bedingungslos, sie ist immer da. Sie ist in dir, in deinem Herzen. Sie beschützt und trägt dich, sie vergibt und lässt dich, sie tröstet und umarmt dich, sie ist immer da. Sie ist ein Freund und eine Freundin, sie ist ein Vater und eine Mutter, sie ist immer da.
Das innere Kind
In der ägyptischen Kultur, gab es die Horus-Mysterienschulen, in denen ausgewählte Schüler und Priester der Evolution des Bewusstseins dienten und vieles für die heutige Zeit vorbereitet haben, indem sie sich dem Erkunden der Kräfte, die im Menschen wirken, widmeten. Hierzu zählte das Wissen des rechten Auges, das dem männlichen Weg zugeordnet ist, das Wissen des linken Auges, das dem weiblichen Weg zugeordnet ist und das Wissen des mittleren, des dritten Auges, das dem Kind, dem Lebensalltag, zugeordnet ist.
Jesus sagte: "Seid wie die Kinder."
Doch das Kind in uns wurde durch Glaubensmuster, wie: "Du musst erwachsen werden" - "das gehört sich nicht" - "denk erstmal nach" - uvm. systematisch verschüttet. Diese Muster haben das neugierige, spontane Wesen des Kindes verdeckt, indem es oft nicht so sein durfte, wie es in dem Moment war. Es durfte nicht weinen, nicht wütend sein, oder, oder, oder, es musste sich benehmen. Durch das Erlösen dieser Glaubens- und Verhaltensmuster kann jeder Mensch wieder zu seinem wahren Wesen des Kindes zurückkehren, das ihn dazu einlädt, spielerisch zu sein und auszuprobieren, wo ihn die Freude hinzieht, die oft eine Erfahrung bereithält, die zu einem grundlegenden Erkennen führt, das sich wie ein Anker, der am Meeresgrund liegt, in uns integriert.
Es ist keine Theorie mehr, du lebst einfach.
Entdecke das Kind in dir.
Geld und Fülle
Geld ist einfach ein Tauschmittel, das das frühere System: ein Huhn gegen ein Säckchen Mehl abgelöst hat. Identifiziert sich das Ego mit dem Geld und den dazugehörenden Glaubensmustern: "Ich bin mehr wert, wenn ich Geld habe", oder "Geld verdirbt den Charakter" oder ähnliches, so wird ein Verhaltensmuster erzeugt, in dem der Mench sich anstrengt und viel leistet, um viel zu bekommen oder nichts tut, um liebenswerter zu sein. All diese Muster bauen eine Fassade auf und bringen den Menschen in eine Rolle, in der er das Geld dafür benutzt, sich darzustellen. Durch dieses Darstellen kann er nicht wirklich sehen, dass das Geld einfach ein Tauschmittel ist und dass alles, was im Tausch ist, nicht kontrolliert, sondern im Fluss sein möchte. Dieses Fließen wird von nichts und niemandem gehalten, weil der Mensch in dem Vertrauen ruht, dass alles frei kommen und gehen darf. Der Schlüssel hierzu liegt in der Sichtweise, dass das Kommen und das Gehen gleichwertig sind und dies bringt dem Menschen neue Erfahrungen. Zum Beispiel: Dein Kühlschrank geht kaputt und du kannst dir keinen neuen kaufen. Freundest du dich mit dieser Situation an und akzeptierst sie so, wie sie ist, kann sie sich wandeln. Ein Nachbar stellt dir vielleicht seinen Zweit-Kühlschrank aus dem Keller zur Verfügung, aber wir wissen nicht genau, wie die Hilfe sich zeigen wird.
So kommen wir hier zur Fülle, die erst an dieser Stelle gesehen und erlebt werden kann, denn erst hier eröffnet sich dir ein Blickwinkel, aus dem du jetzt sehen kannst, dass alles, was kommt und geht, dir und dem Ganzen dient und für dich passend gesorgt ist.
Selbständigkeit
Viele Menschen beziehen die Selbständigkeit nur darauf, im Beruf der eigene Chef zu sein. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil von dem, was Selbständigkeit wirklich ist. Durch die dauerhaften Ermahnungen von Eltern und Gesellschaft: "Du musst auf deinen eigenen Füßen stehen" oder "Werd erst mal selbständig", haben sich Viren in unsererm Zellgedächtnis manifestiert, die diese Ermahnungen ständig wiederholen.
So wenig, wie wir als Mutter oder Vater geboren werden, so wenig wissen wir, was Selbständigkeit ist, denn alles, was uns vermittelt wird, sind Vorstellungen, wie eine Mutter, ein Vater oder ein selbständiger Mensch sein sollte. Daraus ensteht eine Rolle, mit der wir uns identifizieren. Selbständigkeit aus der bewussten Sicht zeigt sich darin, dass der Mensch sich grundlegend treu ist, dass er zu sich selbst steht, so wie er im Moment ist, dass er achtsam, aufmerksam und liebevoll mit sich selbst und so auch mit anderen ist. Durch diese Präsenz wirkt eine natürliche Kompetenz im Menschen, die Sicherheit und Vertrauen in das Leben ausstrahlt.
Entspannt leben
Wir sind auf dieser Erde zu Gast und eingeladen, einfach entspannt und glücklich zu leben. Wenn da nicht die alten Muster kreisen würden, wie: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen", wobei sich das Vergnügen bei vielen Menschen auf maximal sechs Wochen im Jahr beschränkt. Die restlichen Tage des Jahres müssen wir uns dafür abstrampeln, um im Urlaub das zu erleben, wovon wir uns Entspannung versprechen, nach dem Muster: "Ich muss leisten, um zu bekommen". Je nach Ambitionen legt sich der Mensch nun dafür ins Zeug und leistet dementsprechend. Das, was durch dieses Muster unter anderem verdeckt wird, ist der Genuss, einfach glücklich und entspannt zu leben. Dies ist unabhängig von Geld, Partner, Beruf, Leistung, etc. und in jedem Moment möglich. Einen Weg zeigt uns der Weisheitslehrer Laotse mit seinem Hinweis: "Wenn Ihr acht Stunden arbeitet, ruht nachher für acht Stunden."- Er nannte das "Gleichgewicht". Eine weitere Möglichkeit liegt darin, dem momentanen Erleben in uns die Aufmerksamkeit zu geben und es bedingungslos zu akzeptieren. Wenn wir uns jedem Tun achtsam und bewusst zuwenden (ohne währenddessen an etwas anderes zu denken), können wir nach und nach Entspannung erfahren. Hierbei ist jeder selbst dafür verantwortlich, zuerst für sich zu sorgen und sich um sich zu kümmern und erst dann, eventuell, am andere. Das kann jeder Mensch in der Intensität für sich tun, in der er es sich zugesteht, erlaubt und wert ist. Auf diese Weise löst sich das Muster des Leistungsprinzips nach und nach und es taucht mehr Achtsamkeit für sich selbst auf, die sich durch das Handeln im Menschen zeigt, wodurch das Entspannt leben immer mehr in seinem Alltag erfahren wird.