Wahre Intimität
Ein von Eltern und Gesellschaft anerkanntes und vorgelebtes Programm besagt, dass Vollkommenheit und Glück von einem Partner abhängig sind.
So beginnt die größte Illusion:
Ich brauche jemanden, der für mich da ist und der mich glücklich macht.
Diese Illusion wird am stärksten durch die Sexualität gefördert, denn dort entsteht im Moment der Vereinigung ein vorgestelltes Gefühl des Einsseins.
Auf diese Weise wird das Gefühl der Getrenntheit und das Bedürfnis nach mehr verstärkt.
Diese Täuschung wiederholt sich seit Jahrtausenden.
Erst wenn man genug hat von diesem Spiel, sich der Täuschung bewusst und zu 100 Prozent bereit und willig ist, diese aufzugeben, erwacht die wahre Intimität.
Wahre Intimität ist unabhängig von einem Partner.
Sie entsteht, indem wir weiblich passiv und empfänglich sind. Dies führt zu einer magischen Anziehung für das Göttlich-Männliche (das Leben). Es breitet sich ein lebendiger, freudiger Tanz überall im Körper aus, der beständig fühlbar und gegenwärtig ist. Durch diesen Tanz geschieht die wahre Begegnung von Gott-Mann und Gott-Frau in uns selbst. Hier vereinigen sich immer wieder die göttlich-weiblichen und die göttlich-männlichen Urprinzipien im Menschenherzen.
Aus diesem Menschenherz strömt strahlende Liebe, die jede Seele berührt. Sie erinnert an das Mysterium des Ursprungs und der Schöpferkraft, das reine Liebe und Freude ist.