Bewusste Elternschaft

Oft erfahren wir in der Begegnung mit Kindern in alltäglichen Situationen unsere Grenzen, so dass wir uns hilflos, wütend, überfordert,... fühlen. Die vielfältigen Gefühle, die dadurch ausgelöst werden, basieren auf unterschiedlichen Glaubensmustern, durch die wir in Verhaltensmuster geraten, aus denen heraus wir unbewusst handeln, was uns in solchen Momenten daran hindert, entspannt und liebevoll mit den Kindern zu sein.

 

Hier können wir die Gelegenheit durch die Begegnung mit den Kindern nützen und von ihnen lernen, uns immer mehr uns selbst zuzuwenden, wodurch wir die Glaubensmuster erkennen, die Gefühle erlauben, anerkennen und sie annehmen. Wenn wir uns unseren Gefühlen immer mehr zuwenden, können wir immer mehr dem Kind für all das, was es in uns auslöst, dankbar sein und es aus tiefstem Herzen anerkennen für diese Bewusstwerdung, die wir erfahren dürfen.

 

Auf diese Weise verliert das Konstrukt von einer Elternrolle, in der wir es besser wissen und mehr zu sagen haben und dies manchmal aus einer Hilflosigkeit heraus missbräuchlich einsetzen, nach und nach an Bedeutung. Anstelle dessen entsteht ein Leben miteinander und füreinander, das beseelt ist von Liebe und Humor, ohne dem Kind die Schuld zuzuweisen, es für sein Handeln zu verurteilen oder es sogar verändern zu wollen.

 

Dies ist die Quintessenz der bewussten Elternschaft, die es uns ermöglicht, Kinder klar und ebenbürtig zu begleiten und zu unterstützen und in der Begegnung mit ihnen wachsen.