Geld und Fülle

Geld ist einfach ein Tauschmittel, das das frühere System: ein Huhn gegen ein Säckchen Mehl abgelöst hat. Identifiziert sich das Ego mit dem Geld und den dazugehörenden Glaubensmustern: "Ich bin mehr wert, wenn ich Geld habe", oder "Geld verdirbt den Charakter" oder ähnliches, so wird ein Verhaltensmuster erzeugt, in dem der Mensch sich anstrengt und viel leistet, um viel zu bekommen oder nichts tut, um liebenswerter zu sein.

 

All diese Muster bauen eine Fassade auf und bringen den Menschen in eine Rolle, in der er das Geld dafür benutzt, sich darzustellen. Durch dieses Darstellen kann er nicht wirklich sehen, dass das Geld einfach ein Tauschmittel ist und dass alles, was im Tausch ist, nicht kontrolliert, sondern im Fluss sein möchte. Dieser Fluss ist eine natürliche Lebenskraft, die sich in Nehmen und Geben, in Kommen und Gehen, mal mehr, mal weniger, aber immer passend, zeigt, wenn wir bereit sind, es zu sehen. Im Vertrauen darauf können wir die Erfahrung machen, dass alles, was wir brauchen, da ist und alles, was wir brauchen werden, zu gegebener Zeit da sein wird. Was den Menschen unruhig und auf Dauer krank macht, ist die Ungeduld und die Vorstellung, dass etwas jetzt schon da sein sollte oder wir zumindest wissen sollten, woher es kommen wird.

 

Die wahre Fülle wird erlebbar, wenn wir anerkennen und wertschätzen, was bereits da ist und dass genau das jetzt für uns wichtig ist.